Die BckS-Referenten haben ihre Arbeit aufgenommen

Die Weichen sind gestellt: Das autonome Referat BckS hat sein Büro (T02 S00 K05) bezogen und die Arbeit aufgenommen.

Zunächst haben wir, die Mitglieder des Referates, erste Beschwerden entgegen genommen. So wurde bemängelt, dass die Trenntüren auf einigen Gängen der Uni-Gebäude  für Rollstuhlfahrer nicht zu öffnen sind (keine motorunterstützten Türen).

Im Hörsaalzentrum (Gebäude S05) sind die Schwerbehinderten-Toiletten seit Monaten defekt. Ein zwischenzeitlich geführtes Gespräch mit dem Gebäudemanagement hat zur Zusage geführt, alsbaldige Abhilfen zu schaffen.

Die Tatsache, dass eine Rollstuhlfahrerin, welche im Gebäude  An der Schützenbahn in die 6. Etage und am Ende der Vorlesung wieder hinunter getragen werden musste, weil die Aufzüge stillgelegt waren, brachte großen Unmut. Der Tenor des Gebäudemanagements lautete:  “Es ist zwar richtig, dass die Fahrstühle gesperrt wurden, aber eine kontrollierte “Sonderfahrt” hätte durchgeführt werden können!”
Die stark vereisten Flächen des Parkplatzes vor dem Gebäude R 09 (nicht frei geräumt und für Behinderte höchst gefährliche Situation beim Ein- und Aussteigen in die PKW)
haben sich aufgrund der Wetterlage vorerst von selbst beseitigt. Aber wir bleiben am Fall, denn der Winter ist noch längst nicht vorbei. Es geht ja nicht an, dass der Räumpflicht nur unzureichend genüge getan wird.

 

Wir geben 2 Warnungen heraus.

Fall 1:
Im Foyer zur Mensa fand sich neulich eine Werbung, dass Studentinnen oder
Studenten 200-300 € verdienen können, wenn sie sich als Testpersonen zur Verfügung stellen.  Wer das unterschreibt, hat später keine Möglichkeit der Klage, falls es bei diesen Tests zu körperlichen Beeinträchtigungen kommt. Selbst bei einer Folge chronischer dauerhafter Körperschäden ist eine Klage nicht möglich.

Fall 2:
Unlängst haben offensichtlich hörgeschädigte Jugendliche vor dem Audimax Unterschriften gesammelt.  Uns ist zugetragen worden, dass dies eigentlich konkrete Spendenaufrufe waren und demnächst diese demnächst eingefordert werden könnten. Da keine Möglichkeiten mitgeteilt wurden, kann man das “allgemeine” Vertrags-Rücktrittsrecht nicht geltend machen. Das heißt: Wer sich da eingetragen hat, muss zahlen. Denkt daran – wenn Ihr spendet (für gute Zwecke) dann lasst Euch in jedem
Fall  Spendenbescheinigungen ausstellen.

In diesem Sinn – wir bleiben am Ball.

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Autonomes Referat gegründet! Erste Referenten gewählt!

Liebe Freundinnen und Freunde der BckS,

heute war es soweit: Die Gründungsvollversammlung der Studierenden mit Behinderung und /oder chronischer Erkrankung hat stattgefunden. Neben der Abstimmung über die  Satzung und die Wahlordnung (Update erfolgt bald!), wurden auch die ersten Referenten des neuen autonomen Referates gewählt! Ich gratuliere Sascha, Peter und Markus zu ihrer Wahl und wünsche ihnen auf diesen Weg nochmals viel Erfolg und alles Gute in ihrer Amtszeit. Ich freue mich, dass sie Engagement zeigen und sich in Zukunft für die BckS stark machen wollen.

Meine aktive Zeit für die Interessensgemeinschaft endet somit und ich schaue zurück auf einen langen, aber auch interessanten Weg. Ich bedanke mich herzlich bei allen, die mich in dieser Zeit begleitet und unterstützt haben.

Vielen Dank und alles Gute!

Mit besten Grüßen

Tobias Quiram

 

 

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Nachtrag zur Gründungsversammlung!

Liebe Freundinnen und Freunde der BckS der UDE,

hier noch ein Nachtrag zur Gründungsvollversammlung am Donnerstag! Bitte bringt alle eine Studienbescheinigung mit, damit wir schauen können, ob ihr stimmberechtigt seid.

Außerdem: Die Satzung und die Wahlordnung sind nun online! Ihr findet sie HIER. Sie sollen auf der Versammlung abgestimmt werde. Schaut sie Euch bitte schon einmal an. Bis zum 06.12. ist die Kommentarfunktion aktiv!

Wir sehen uns am 06.12.2012 ab 16 Uhr im Raum T03 R02 D26!

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Gründungsvollversammlung der BckS am 06. Dezember ab 16 Uhr im Raum T03 R02 D26

Liebe Freunde / Freundinnen der BckS,

das lange Warten hat ein Ende. Die Gründungsvollversammlung der BckS findet am 06.12.2012 ab 16 Uhr im Raum T03 R02 D26 statt! Die Einladung dazu findet Ihr HIER!

Auf der Gründungsvollversammlung wird unter anderem über die Satzung und Wahlordnung des neuen Referates abgestimmt. Vorabversionen findet Ihr bald HIER.

Für das neue Referat suchen wir noch Referenten*innen!!

Falls Ihr bei der Versammlung Hilfsmittel braucht, meldet Euch bitte früh genug bei uns!

Was es mit dem Referat, der Versammlung, der Satzung und der Stelle als Referent*in auf sich hat, könnt Ihr hier nachlesen!

Wir würden uns freuen, Euch bei der Versammlung begrüßen zu dürfen. Helft mit eine starke Gemeinschaft aufzubauen!

Kontakt: praesidium@stupa-due.de oder info@bcks-ude.de

Bewerbung als Referent*in: praesidium@stupa-due.de

 

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Gitarrenkurse für behinderte und chronisch kranke Studierende an der TU Dortmund

Auf Initiative des Autonomen BehindertenReferates (ABeR) starten ab heute (13.11.) zwei neue Gitarrenkurse für behinderte und chronisch kranke Studierende.

Wer sich noch kurzfristig anmelden möchte, tue dies bitte per E-Mail an:

aber@asta.tu-dortmund.de
Der Anfängerkurs findet statt dienstags, in der Zeit von 14-16 Uhr im AStA-Seminarraum in der Emil-Figge-Straße 50, der Fortgeschrittenenkurs ebenfalls dienstags, in der Zeit von 18- 20 Uhr, in der Emil-Figge-Straße 50, Raum 4.442.

Eine Gitarrenausleihe ist möglich!

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ERASMUS-Regionalkonferenz: “Studentische Auslandsmobilität und soziale Inklusion – Herausforderungen für das ERASMUS-Programm” am 25.10. in Essen

Im Rahmen der ERASMUS- Jubiläumsveranstaltungen richtet das Akademische Auslandsamt der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit dem DAAD am 25. Oktober 2012 auf dem Campus Essen eine ERASMUS-Regionalkonferenz  zum Thema: Studentische Auslandsmobilität und soziale Inklusion – Herausforderungen für das ERASMUS-Programm aus.

Aktuelle Studien zur Auslandsmobilität deutscher und europäischer Studierender belegen die soziale Selektivität internationaler Studierendenmobilität: Studierende aus bildungsnahen Haushalten absolvieren in einem signifikant höheren Anteil studienbezogene Auslandsaufenthalte als Studierende aus bildungsfernen Familien. Durch Vorträge und Workshops sollen sowohl Ursachen für die soziale Selektivität internationaler Studierendenmobilität aufgezeigt werden als auch Projekte zur Förderung von Bildungsaufsteiger/inne/n diskutiert werden. Darüber hinaus wird sich die Veranstaltung im Rahmen des Workshops von Herrn Otten von der FH Köln auch mit konkreten Möglichkeiten eines Auslandsstudiums für Menschen mit Behinderung auseinandersetzten.

Detaillierte Informationen zu Inhalt und Programm sowie die Möglichkeit der Online-Anmeldung finden Ihr auf  Veranstaltungsseite: www.uni-due.de/international/regionalkonferenz.shtml.

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Vollversammlung und Zukunft der BckS – UDE

Liebe Freundinnen und Freunde der BckS der Universität Duisburg – Essen,

auch wenn es auf unserer Internetpräsenz zuletzt etwas ruhiger zuging, ist in der letzten Zeit viel passiert:

Am 13. Juli 2012 ist die Änderung der Satzung der Studierendenschaft  in Kraft getreten (Hier geht es zum Verkündungsblatt der Universität Duisburg Essen). Somit steht der Gründung eines autonomen Referates für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung nichts mehr im Wege (Hier kannst Du noch einmal nachlesen, was das genau bedeutet)!

Momentan arbeiten wir an einem Satzungsentwurf des Referates. Diesen werden wir, sobald wir damit einigermaßen zufrieden sind, hier veröffentlichen. Auf der Vollversammlung kann dann  darüber diskutiert und abgestimmt werden.

Die Vollversammlung findet voraussichtlich Ende Oktober, spätestens Ende November statt. Der genaue Termin wird noch rechtzeitig bekanntgegeben und beworben. Wir bitten Euch trotzdem,  diese Nachricht bereits jetzt so gut wie möglich  zu verbreiten. Je mehr Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung wir erreichen, desto besser wird der Start des Referates werden.

Auf der Vollversammlung werden zum ersten Mal Referentinnen / Referenten der BckS gewählt. Bis jetzt habe ich mich größtenteils um die Organisation und das Vorankommen der Interessensgemeinschaft / des autonomen Referates gekümmert. Ich werde auf der Vollversammlung jedoch nicht für ein Amt kandidieren.

Das heißt konkret: Wir suchen für die BckS – UDE noch Referentinnen / Referenten!

Neben dem Blog und der Facebookfanpage, konnte die Interessensgruppe sich bereits ein kleines Netzwerk aufbauen.  Durch die Aufnahme der BckS in die Reihe der autonomen Referate, verfügt die Interessensgemeinschaft nun über mehr Mittel und Möglichkeiten zur Verwirklichung ihrer Arbeit. Wenn Du also Interesse hast dich für die Interessengemeinschaft der Studierenden mit Behinderung und chronischer Erkrankung einzusetzen, dann melde dich.

Das Referat soll die Studierenden mit Behinderung und chronischer Erkrankung in der (Hochschul-) Öffentlichkeit vertreten. Das heißt in erster Linie, die Referentinnen / Referenten sollen den Austausch zwischen den Mitgliedern der Interessensgruppe ermöglichen und sich für deren Interessen einsetzen. Sie sollen vor allem durch Sprechstunden und Veranstaltungen den Kontakt zur Interessensgruppe suchen. Dabei soll natürlich auch der Kontakt zwischen den Studierenden gefördert werden. Denn durch den gegenseitigen Austausch lassen sich manche Probleme während der Studienzeit schneller beheben als allein.

Da das autonome Referat noch am Anfang seines Schaffens steht, ist es der Interessensgruppe noch relativ frei gestellt, wie sie sich nach Außen präsentiert. Hier sind kreative Köpfe gefragt.

Da sich die Referentinnen / Referenten sich neben ihrem Studium ehrenamtlich engagieren, steht ihnen eine Aufwandsentschädigung bis zu 400 Euro im Monat zu.

Anfang August hat sich das „Netzwerk der studentischen Interessenvertretungen für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung NRW“ gegründet. Dieses trifft sich einmal pro Semester. Viele der Teilnehmer sind auf demselben Stand wie die BckS. Dort besteht die Möglichkeit sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen.

Falls Dein Interesse geweckt wurden und Du bereits eine Idee hast, wie Du dich für die Intressengemeinschaft einsetzen möchtest, melde dich unter: info@bcks-ude.de

Natürlich kannst Du dich auch für die BckS engagieren, ohne ein Amt zu übernehmen. Bei Fragen kontaktiere uns einfach.

Für weitere und folgende Informationen schau auf den BckS-Blog oder auf die Facebookseite der BckS!

Bitte verbreite diese Nachricht und unterstütz das junge Referat.
Es war ein langer Weg bis hier hin, ich würde mich freuen wenn er weiter geht.

Beste Grüße
Tobias

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„Netzwerk der studentischen Interessenvertretungen für Studieren-de mit Behinderung und chronischer Erkrankung NRW“ gegründet!

Hier eine super Sache, an der wir uns auch beteiligt haben:

Inklusive Bildung auf allen Ebenen! „Diese Forderung der UN- Behinder-tenrechtskonvention“, so eine Teilnehmerin, „verpflichtet die Hochschu-len in NRW, die Teilhabe behinderter Menschen zu ermöglichen und stellt eine große Herausforderung dar, welche auch von den studenti-schen Interessenvertretungen mit gestaltet wird. Dafür müssen wir die vielfältigen Kompetenzen in NRW bündeln und Synergieeffekte nutzen.“

Aus diesem Grund fand Ende August an der Fachhochschule Düsseldorf (FH D) das erste Vernetzungstreffen der studentischen Vertreter_innen für die Belange behinderter und chronisch kranker Studierender statt. Von der Arbeitsstelle Barrierefreies Studium (ABS) der FH D und dem kombabb-Kompetenzzentrum Behinderung – Studium – Beruf NRW initi-iert und organisiert, fanden sich studentische Vertreter_innen aus ganz NRW zusammen, um ein neues Netzwerk zu gründen. Ziele sollen der Erfahrungsaustausch, gegenseitige Unterstützung und Stärkung der In-teressenvertretungen sowie die Arbeit als politisches Gremium zur Ver-besserung der Situation Studierender mit Behinderung und chronischer Erkrankung sein. Die zahlreichen Teilnehmenden tauschten ihre Erfah-rungen als studentische Vertretungen aus und diskutierten sehr enga-giert und motiviert über Missstände wie z.B. fehlende Nachteilsaus-gleichsregelungen beim Übergang vom Bachelor- zum Masterstudien-gang oder über die Sorge, sich als „behindert“ bzw. „chronisch krank“ zu „outen“. Die Netzwerk-treffen finden halbjährlich statt.

Ansprechpartner/innen:
Björn Brünink, ABS der FH D, bjoern.bruenink[at]fh-duesseldorf.de

Christiane Schneider, kombabb-Kompetenzzentrum NRW, christiane.schneider[at]kombabb.de

 

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Sondererhebung zur Situation von Studierenden mit Behinderung und chronischer Erkrankung

Acht Prozent der Studierenden in Deutschland haben eine Behinderung oder eine chronische Krankheit. Wer sind diese acht Prozent Studierende, in welcher Form beeinflusst die Beeinträchtigung ihr Studium? Was muss verändert werden, damit die Vision „Eine Hochschule für Alle“ Wirklichkeit wird? Rund 16.000 Studierende mit studienerschwerenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen nahmen an der Befragung teil. Die neue Studie des Deutschen Studentenwerkes (DSW) gibt die Antworten.

Zur Studie im .pdf-Format geht es hier.

(Quelle: Beratungsstelle zur Inklusion bei Behinderung und chronischer Erkrankung der Universität Duisburg Essen)

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Praktika-Möglichkeiten für Studierende und junge Absolventen mit Behinderung

Jedes Jahr vergibt das Sekretariat des Europäischen Parlaments hunderte Praktika, einschließlich speziellen Programmen für Menschen mit Behinderungen. Ab dem 15. August sind wieder Bewerbungen möglich.

Weitere Informationen findet Ihr auf der Homepage des Europäischen Parlamentes

(Quelle: Beratungsstelle zur Inklusion bei Behinderung und chronischer Erkrankung der Universität Duisburg Essen)

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